28.06.10

Wiederherstellung die 2te – Tag 55

Posted in Trabant 601 S "The Crankwalker" at 9:52 pm by Dennis (Yin)

Diese Woche ist wieder mal eine scheiß Woche für den Crankwalker,  heute, morgen und Mittwoch muss ich lange arbeiten, Donnerstag muss das Womo fit gemacht werden und Freitag bis Sonntag geht es auf das Coltmania Treffen . . .  sprich, für den Crankwalker bleibt nicht viel Zeit . . . was doppelt ärgerlich ist, es steht ja nicht nur das Dai Treffen an, sondern ich bin eigentlich grade wieder im Trott drin jeden Tag was an dem Auto zu machen, wenn ich nun mehrere Tage aussetze muss ich mich erst wieder überwinden da rein zu kommen . . .

Nun, nach der Arbeit bin ich trotzdem in die Halle, ich wollte das Amaturenbrett lackieren, denn das hat beim Umbau ziehmlich gelitten. Ja ich weis, lackierte Amaturenbretter blenden unter umständen in der Scheibe, aber ich wollte es so oder so haben und da waren die Kratzer nur Mittel zu Zweck.

Mel hatte das Amaturenbrett schon geschliffen, also musste ich es heute nur noch reinigen und lacken:

Und da noch Lack über war, hab ich die Scheibenrahmen direkt noch mit gelackt, lieber ne Schicht mehr Lack als zuwenig da drauf, die werden beim Scheibeneinbau stark beansprucht:

Und da noch ein Rest Lack über war, nochmal eben das Heck etwas eingenebelt um ein Idee zu bekommen wie das in Farbe aussieht . .

Soweit zum positiven Teil des Abends . . .  denn Mel und ich bocken den Crankwalker dann auf um bei ihm die Bremse zu entlüften . . .

Pustekuchen . . . nach x vergeblichen Versuchen die Ernüchterung, der Hauptbremszylinder baut keinen Druck auf . . . ein Blich in den Innenraum zum Bremspedalhebel bestätigte das Unheil . . . Bremsflüssigkeitsverlust an der inneren Manschette . . .

So eine  . . . . aaarrrrgggggg . . . .

Und dabei war ich so froh einen 1,1er HBZ ergattert  zu haben . . .

Naja . . . was nun, ist alles sehr ärgerlich . . . morgen werde ich versuchen auf einen umgebauten 601er Hauptbremszylinder umzurüsten . . . da hab ich aber auch nur wieder einen gebrauchten da . . .

Den Umbau hab ich schon angefangen:

Wenn das nicht klappt werde ich wohl in den sauren Apfel beisen müssen und die nächsten 110 € in die Karre investieren . . . um mir einen generalüberholten HBZ zu zulegen . . .

Hatte ich schonmal erwähnt das die Low Budget Geschichte langsam aber sicher nicht mehr auf das Auto zutrifft?

So, jetzt erstmal nen Frustbier . . . Prost!

27.06.10

Wiederherstellung die 2te – Tag 53 & 54

Posted in Trabant 601 S "The Crankwalker" at 6:20 pm by Dennis (Yin)

So, langsam nimmt die ganze Geschichte wieder Form an, denn der Crankwalker ist die ersten Meter aus eigener Kraft gefahren, zwar nur vor und zurück und nur von der Handbremse gestoppt, aber immerhin:

Crankwalkers erste Meter – das Video.

Gestern ging es dann erstmal an der Stoßstange weiter, Mel schnitt die herausstehenden Ecken raus und nach einem Formtest mit Klebeband wurden diese neu laminiert:

Wärend dieser Zeit kümmerte ich mich erneut um das Kupplungspedal, dort hatte ich den Adapter mit dem das Cuore Kupplungsseil an das Trabipedal gebaut wird verschraubt, aber wenn ich die Schraube festzog zog das Kupplungsseil nicht mehr richtig, da sich der Adapter bewegen muss. Deshalb schlif ich eine Schraube zu einem Bolzen, bohrte ein Loch rein  und sicherte die ganze Geschichte dann mit einem Splint. Leider schafft mein Handy es nicht scharfe Detailfotos davon zu machen.

Als Proll zu Besuch in die Halle kam, baute ich gerade nach dem bördeln und ziehen des vorderen Radlaufs den Kotflügel und den Seitenschweller an:

Danach kümmerten wir uns ein wenig um die Elektrik des Wagens, sichtbare Ergebnisse waren ein angeschlossener Massepunkt und weitere angeschlossene Schalter:

Leider funktionierte die Warnblinkanlage noch nicht, da flog immer die Sicherung.

In der Zeit laminierte Mel das ehem. Heckklappenschloss zu und zum Abschluss des Tages spachtelte ich noch die Stoßstange:

Heute ging es dann weiter, als erstes kümmerte ich mich um die Elektrik, nachdem ich den Kabelfehler im Warnblinkschalter gefunden habe funktioniert dieser. Außerdem habe ich mich um die Verabelung unter dem Amaturenbrett und im Kofferraum gekümmert. Davon gibt es aber nicht viele aussagekräftige Bilder, bis auf das wo das Steuergerät seinen neuen Platz gefunden hat:

Auch die Heizung und die Lenkradnabe fanden an ihren neuen Platz. Das Amaturenbrett wurde angepasst, eine original Trabiklappe integiert wo wie im Trabi der Licht- und Wischerschalter sitzt:

Das Amaturenbrett bekam links und rechts jeweils noch ein Abgekantetes Blechdreieck als bündigen Abschluss zur Karosse.

Mel kümmerte sich heute ausschließlich um die Spachtel- und Schleifarbeiten, so bekamen sowohl die gecleanten Blinker, das Heckklappenschloss, die Schweller und die Schrauben die die Pappen halten ihren Spachtel ab:

Zur Krönung des Tages fand die erste Tür wieder an ihren Platz – unlackiert, da der Wagen mit einer Lackierung nie bis zum Dai Treffen fertig werden würde.

Vor 4 verliesen wir dann panisch die Halle . . . wir wollten pünktlich zum Anpfiff vor dem Fernseher sein . . .

25.06.10

Wiederherstellung die 2te – Tag 52

Posted in Trabant 601 S "The Crankwalker" at 10:19 pm by Dennis (Yin)

Als wir heute in die Halle kamen hatt ich die faxen dicke, normalerweis hab ich es nicht so mit aufräumen in der Halle, aber in den letzten Tagen hatte es mich schon angekotzt, dass ich immer das Werkzeug suchen musste, deshalb heute erstmal aufgeräumt, zumindest um die Baustelle rundrum. Mal das Werkzeug eingesammelt und an seinen angestammten Platz gebracht usw..

Als wir wieder problemlos um das Auto rundrum gehen konnten ging es weiter . . .  was brauche ich noch für ein fahrtüchtiges Auto? Kupplung, Tacho, Auspuff, entlüfftete Bremsen und alle Anbauteile am Auto . . .

Das ist also die Liste die es in den nächsten Tagen abzuarbeiten gilt.

Als erstes widmete ich mich der Kupplung, da musste das Kupplungsseil noch rein. Also das Ding eingebaut und getestet ob die Kupplung tennt . . . tut sich natürlich nicht . . . aaarrrggg . . . das Seil zieht nicht weitgenug. Außerdem war es irgendwie eh noch etwas provisorisch eingebaut, also stickte ich mir zu dem Adapter den ich am Pedal habe noch einen der Karosse und Seilzug aneinander anflanscht:

und einen am Getriebe mit dem ich noch zusätzlich die länge des Seils bestimmen kann . . . das ist zwar was russisch, aber jetzt funktioniert die Kupplung:

Klick mich hart, ich bin ein Video!

In dieser Zeit kümmerte sich Mel um den Kotflügel der Beifahrerseite, gleichen Spiel wie auf der Faherseite, Blinkererhebung ausschneiden, Klebebandaktion und dann laminieren:

Ich kümmerte mich dann auch noch um die Tachowelle, die fand auch Ihren Platz und der Tacho zeigt jetzt auch wieder Geschwindigkeiten an.

Der nächste Punkt war dann der Auspuff, für den ich schoneinmal Rohr und Dämpfer vom Hochregal raussuchte, nach einem kurzen Soundcheck, entschieden wir uns nur den originalen Cuore Mitteltopf zu verbauen, da klingt das Ding noch gut, ist aber nicht zu laut. Ein wenig Kopfzerbrechen macht mir die Verlegung der Auspuffanlage dann aber doch, der Weg vom Motor bis zum Diffusor, ist wie ein Hindernisslauf . . .  deshalb auch hier die Entscheidung zu gunsten der Einfachheit . . . Sidepipe wie beim Fussel, nur mit einem Rohr mehr:

Die Eintragung sollte ja jetzt nicht mehr das Problem darstellen, die §§-Reiterei hatte ich ja beim Fussel schon und da ist die Sidepipe ja auch abgenommen.

Die Auspuffanlage wird dann wohl Wochenaufgabe für nächste Woche . . .

Dann gab es zum Tagesabschluss noch ein Zusammenstecken des Wagens, damit man das Gesamtbild einmal erahnen kann:

Gefällt mir soweit ganz gut, nur die Kante außen an der Stoßstange geht mal garnicht . . . da wird morgen Mel versuchen diese großzügig auszuschneiden und neu zu laminieren . . .

Auch eine andere Front haben wir mal drangesteckt um zu sehen ob ein “abstehende” Front eine Alternative wäre:

Einstimmige Meinung: Nein!

24.06.10

Wiederherstellung die 2te – Tag 50 + 51

Posted in Trabant 601 S "The Crankwalker" at 8:00 pm by Dennis (Yin)

Jubiläum, Jubiläum . . . der fünfzigste Tag, den ich zur Wiederherstellung des Crankwalkers nach meinen Vorstellungen am Auto schraube.

Gestern ging es vor dem Deutschland Spiel, nach der Arbeit noch schnell in die Halle, die Kiste soll ja irgendwann mal fertig werden und deshalb muss man auch einzelne Stunden nutzen.

Als ich in der Halle ankam stand fast das gleiche Programm wie am Dienstag auf dem Plan. Schrauben für den Scheibenbremsadapter kürzen und dann reinschrauben. Die neue Achsstumpfmutter mit dicker Unterlegscheibe verbauen. Schreibt sich alles sehr kurz, aber dauert seine Zeit. Damit war die Achse auf der Fahrerseite auch fertig.

Weiter zum Radlauf, Gummihammer zur Hand genommern und den Radlauf gebördelt und soweit gezogen wie es ebend ohne Einschnitte und neues Blech einschweißen ging. Wird ne knappe Angelegenheit, wollen wir hoffen das die vordere Feder nicht mehr soooo tief kommt. Sonst muss ich die 50er Spurplatten doch noch gegen 30er austauschen . . . was wiederum aber wieder unnötig Geld kostet. Obwohl wenn der dadurch noch runter kommt??? Eigentlich mag ich ja tief . . . .

Dann den Radlauf noch fix an der Kante grundiert wo der Lack gesprungen ist und Innen wurde er abgedichtet:

Um die Seite nun demnächst fertig zu stellen kam als nächstes der Kotflügel an die Reihe. Da ich ja im Frontblech schon die Blinker weggecleant habe mussten nun auch die Erhebung des Blinkers im Kotflügel weichen, die hab ich einfach mit der Stichsäge rausgeschnitten. Dann den Kotflügel von außen mit Klebeband abgeklebt und von Innen einlaminiert, das sollte eine schöne glatte Oberfläche außen geben, damit ich da nicht so viel spachteln muss:

Heute war dann eine Schnelllackierung mit der Dose am Radlauf angesagt, damit Decklack auf dem Radlauf ist. Das Klebeband habe ich auch vom Kotflügel abgezogen und ich muss sagen, ich bin mit dem Ergebniss zufrieden, fast glatt.

Dann wurde der Kotflügel auf den Radlauf gesetzt und angezeichnet, durch das bördel und ziehen muss etwas von der Kante weg. Gesagt getan und dann den Flügel mit Karosseriekleber fixiert und verschraubt. Und weil ich gerade gerade den Kleber in der Hand hatte, folgte auch noch der Seitenschweller der Fahrerseite. Geklebt und an hinterher nicht sichtbaren stellen verschraubt:

Den Übergang vorn zwischen Pappe und Frontblech hab ich auch noch mit Glasfaserspachtel gespachtelt . . .

Langsam besteht die Kiste nur noch aus GFK, Spachtel und Karosseriekleber . . .

22.06.10

Wiederherstellung die 2te – Tag 49

Posted in Trabant 601 S "The Crankwalker" at 11:19 pm by Dennis (Yin)

Obwohl ich heute wieder bis halb 6 auf Arbeit war, ging es am Crankwalker weiter. Ich machte mich nach der Arbeit auf den direkten Weg in die Halle, meine neu erworbenen Teile zu verbauen.

Als erstes verbaute ich den Plastenippel für die Ausstellscheiben, den ich in Niederdorf einzeln ergattert hatte. Bei meinen Ausstellfenster fehlte leider einer und es war mit einer dicken Schraube improvisiert:

So, nun sind die Ausstellfenster “normal” verbaut.

Dann waren die Einzelschrauben die ich im Osten ergattert hatte dran. Da bei meinen Scheibenbremsadaptern nur 3 lange Schrauben dabei waren brauchte ich ersatz, ich kaufte direkt 4, damit die Schauben einheitlich sind. Die Schrauben die ich gekauft haben waren aber natürlich wieder zu lang, also Flex raus und einkürzen. So, jetzt ist endlich die Bremse auf der Beifaherseite komplett:

Auch eine der neuen Achsstumpfmuttern fand ihren Platz auf der Radnabe, somit konnte ich hinter dem Thema Vorderachse Beifahrerseite eindlich ein Häckchen setzen:

Dann ging es weiter vorn ums Auto rum, nächste Halt Kurbelwellenriemenscheibe, dort hatte ich ja vergessen die Platte, die zwischen Kurbelwellenzahnriemenscheibe und Kurbelwellenkeilriemenscheibe kommt zu verbauen, deshalb alles nochmal auseinander, Scheibe rein und alles wieder zusammen:

Weiter ums Auto rum . . . . aber weit kam ich nicht . . . Lenkgetriebe, hier fand die neue Abdeckkappe für die Zahnstange ihren Platz, zusätzlich mit einer Rohrschelle gesichert:

Und an der ziehmlich selben Position fand auch der Hauptbremszylinder eines Trabant 1,1 seine Platz im Auto. Falls ihr euch über die Farbe wudert, ich hatte noch einen Rest lila, der musste weg. Bei Gelegenheit bog ich auch die starren Bremsleitung in eine neue, passende Form und schloss sie an. Dann noch den Ausgleichbehälter mit Schläuchen ran (original 601) und gut:

Dann war es irgendwie schon wieder halb 9 und ich entschloss mich den Weg nach Hause an zu treten . . .

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