So, seit Sonntag Abend bin ich wieder zurück aus Uftrungen. Zeit für ein kleines Resumee finde ich aber leider erst jetzt.
Am Freitag den 19.06. ging es für Mel und mich um 4 Uhr früh los von Remscheid Richtung Kassel. Eigentlich wollte ich Donnerstag mit der Mitfahrzentrale nach Sachsen fahren, aber das hat leider nicht so geklappt. Deshalb verbanden wir die Fahrt nach Sachsen mit der Besichtigung von 3 Fahrzeugen, denn wir haben uns entschlossen uns nun doch unseren jahrelangen Traum zu verwirklichen und werden uns unser absolutes Traumauto zulegen. Dekadenz ruled . . . mehr dazu aber später hier im Blog . . .
In Sachsen angekommen holte ich meinen Trabi aus der Garage, er steht ja im Moment drüben und dann ging es los, über die A4, A9, Leipzig auf die A38 bis Uftrungen. Man, die A38 ist wirklich eine klasse Autobahn geworden, ist ein super fahren.
In Uftrungen angekommen wäre mir die Einfahrt auf das Treffen nicht gewährt worden, wenn ich nicht vorangemeldet gewesen wäre. Ein Dank an Wasche nochmal dafür! Mit 140 Voranmeldungen platzte das Treffengelände aus allen Nähten. Meine Jungs und ich vom ZKL (Zweitakt-Kollektiv-Leipzig) standen auf der Trabi.de Fläche mit den Leuten aus dem Pappenplausch.
Kaum angekommen köpften wir ersteinmal ein paar Bier, was sein muss muss sein. Supi war, dass ich kein Zelt mehr aufbauen musste, da das ZKL Manschaftszelt bereits aufgestellt war und ich nur noch meine Matte und meinen Schlafsack reinwerfen musste.
Die Zeit am Abend verging im Flug bei Bier, Gegrilltem und Benzingesprächen. Wobei es diesmal deutlich gediegener war als auf anderen Treffen, sehr schön. Auch das ganze Treffen an sich war sehr gediegen, keine Assis die Randale machen, eine freundliche und friedliche Stimmung, mir hat das Treffen wirklich sehr gut gefallen. Die Nacht ging dann bis halb 3, dann ging es ins Zelt.
Am Samstag Morgen wurden wir von Wasch geweckt, der verspätet anreiste und Brötchen mitgebracht hatte. So ein Service könnte auf jedem Treffen sein. Nach einem ausführlichem Frühstück ging es gegen 10 Uhr zu meinem absoluten Highlight auf dem Treffen, der Orientierungsfahrt. Vorab, wir haben nix gewonnen, aber wir hatten Spaß ohne Ende. Wir starteten mit 2 Trabi, verbunden durch WalkiTalkis mit Headset lauteten die Gespräche zum Beispiel:
Vorausfahrender Trabi: “Scheiße, hinter mir is nen Drängler, so ein Asi!”
Hinterherfahrender Trabi: “Ja, und vor mir is so nen Schleicher!”
Neben einigen Witzen über unseren Körperbau (1 Trabi mit 2 Personen besetzt die zusammen 200 kg Gewicht ausmachen, 1 Trabi mit 3 Personen besetzt die auch 200 kg ausmachten), einem erfrischenden “Mittag” Ruf als wir einen überfahrenen Fuchs passierten, hatten wir sehr viel Spaß.
Ca. auf der Hälfte der Strecke mussten wir etwas fragen, unsere Idee, in einem Restaurant fragen. Da wir bei der Gelegenheit die Mittagskarte sahen, entschlossen wir uns direkt noch Mittag zu machen. Die Bestellung lautete dann auch komischerweise übereinstimmend 5 x Schnitzel mit Kroketten und Erbsen.
Wärend der Wartezeit phillisophierten wir über Gott und die Welt und kamen irgendwie auf das Thema wie amerikanische VW und Käferclubs sich ihren Namen geben, der natürlich deutsch sein muss, wie z.B. Der Panzer Käfers L.A.. Und da wir noch Teamnamen auf den Bogen der Orientierungsfahrt schreiben mussten, waren die Teamnamen schnell geboren:
- Dem Schnitzelessers L.E. Motorsport
und
- Dem Schnitzelessers Dränglers Racing Team
Wir unterhielten mit unseren Späßen das ganze Restaurant und auch bei uns hielt der Spaß das ganze WE an, das Ende vom Lied war, das wir uns Aufkleber mit den Teamnamen bestellt haben .
Auch beim der Clubolympiade am Samstag Nachmittag hatten wir rießig Spaß, aber auch da reichte es nicht für einen Blumentopf .
Auch der Samstagabend war wieder feucht fröhlig und endete auch so gegen 3 Uhr. Leider war der Sonntag total verregnet und bot deshalb bis auf unsere Rückfahrt kein Highlight mehr.
Die Rückfahrt war aber richtig geil, wir fuhren bis Leipzig mit 5 Fahrzeugen in Kollone und machten dank WalkiTaki geile Formationsfahren und schossen eine paar richtig gute Fotos. Auch die Videos die ich gemacht habe waren klasse.
So, da demnächst was neues einziehen soll, auf das wir schon lange scharf waren, es uns aber nicht so recht leisten kosten, brauchen wir jetzt Platz.
Deshalb fliegt der C77 raus, aber vorher wird er natürlich noch zerlegt und brauchbare Teil werden aufgehoben. Angesichts dieser Bilder ist das mit den brachbaren Sachen so nen Ding:
Trotzdem war es heute produktiv, obwohl wir nicht lange in der Halle waren, Antriebswellen Fahrerseite is raus, die hintere Tür, Innenraumkram und die Rückleuchten. Den Kabelbaum hab ich soweit gelöst, dass der demnächst auch raus kann und dann geht es mit Getriebe und Motor weiter . . .
Außerdem hab ich in der Halle Heute noch ein paar Bilder von Teilen gemacht, die eigentlich immer gesucht werden. Ich brauch Platz und Geld, deshalb biete ich jetzt ganz offiziellen viele Sachen aus meinem Lager an, auch Schätzen wie eine Heckblende, Foha Heck oder einen MADG Spoiler. Mehr bei Ebay oder wenn jemand was braucht, kurze Info an mich!
Am Freitag haben wir den ersten Favoriten auf unser Traumautoliste angeschaut. Im großen und ganzen war der auch OK, kein Rost, Lack ok, Sitze leider im schlechten Zustand und im Allgemeinzustand doch nicht so schön wie auf dem Fotos im Internet. Aber er hat es in die engere Auswahl geschafft.
Fahrtstrecke bis hin: 240 km
Von dort aus sind wir zu den nächsten beiden potentiellen Kandidaten gefahren die bei einem Händler standen. Er hatte ein günstiges Auto aber nur zum ausschlachten, nachdem wir das gesehen hatten wussten wir warum, und ein teureres das vom Zustand her aber nicht gleich der Geldspanne besser war. Durchgerostet und runter geritten auch eher ein Kandidat für die Presse.
Also hier stand schon nach wenigen Minuten fest das es keines von beiden wird.
Teilstrecke bis hin: 100 km
Fahrtstrecke Heimweg: 305 km
Im Anschluss sind wir direkt nach Sachsen gefahren, waren ja eh fast schon auf dem halben Weg und Dennis wollte ja mit dem Trabi zum Treffen nach Uftrungen (Bericht folgt).
Gestern starteten wir unsere Tour an die Nordsee um Kandidat 4 zu begutachten. Laut Besitzer hatte das Auto nur Rostpünktchen. Leider stellte sich heraus, dass man, wenn man auf ein „Rostpünktchen“ an der A-Säule drückt direkt den Finger in selbiger stecken hat. Von unten sah das ganze auch nicht besser aus. Also noch 3 km weiter, 10 Minuten an den Strand gesetzt und dann wieder los um bei Zeiten wieder zu hause zu sein. Natürlich gabs dann am Emstunnel einen Unfall mit Vollsperrung und man konnte nur über die Bundesstraße weiter, nur gut das auch die einzige Brücke weit und breit wegen Bauarbeiten gesperrt war. Wir sind ein „bisschen“ Umweg gefahren und haben 1h verloren. Juhu. Ein krönender Abschluss für diese Tour . . .
Fahrtstrecke bis hin: 335 km
Fahrtstrecke zurück: locker 360 km
Dann wollte Dennis heute einen Termin zur Besichtigung bei Kandidat Nr. 5 machen, dieser war aber schon verkauft.
Zwischenstand zur Zeit:
Autos angefragt: 5
Autos besichtigt: 4
In der engeren Auswahl: Auto 1 oder Auto1 oder vll. Auto1
Der lange Weg zum Traumauto bisher: 1340 km
Momentan haben wir aber noch ein weiteres Auto im Blick. Vll. kann das ja Nr. 1 vom Thron stoßen. Wir werden sehen.
Ja, ja, ich weis, es schleift gewaltig im Blog im Moment, allerdings gibt es auch nicht viel zu berichten. Ich bin auf Arbeit im Moment tierisch eingespannt (wenn ich mal im Büro bin) und das geht nun mal vor. Und in der restlichen Zeit bin ich nur unterwegs.
Wie am Donnerstag (Happy Kadaver) z. B. da war ich mit Yippi “mal eben” in Nürnberg, wie ich die Redewendung liebe . . . den “mal eben” waren hier hin und zurück 900 km. Wir haben uns für Yippi ein Auto angeschaut, was für eins ist uninteressant, da es nicht hier in den Blog passt . . . Fazit ist aber, das Gebrauchte Fahrzeuge auch heiden Geld kosten können (5 stellig, ohne Nachkommastellen) und man dafür nicht unbedingt ein tadelloses Auto erwarten kann . . . .
Gestern war ich in Flörsheim, eine Heckstoßstange für nen Colt C50 abholen, bei Ebay für grandiose 2,83 € ersteigert, da haben sich die insg. 408 km Fahrt trotzdem gelohnt. War sehr lustig als ich das Heck abgeholt habe, den wenn man mal angekotzte Leute hätte sehen wollen, dann hätte man bei mir mitfahren müssen. Die Verkäufer wussten wohl um den Wert der Heckschürze, aber da sie unter falschen Markennamen und ohne Versand eingestellt war, haben wo nicht so viele Leute das Ding gefunden bzw. war mangels Versand uninteressant.
Naja, in der Halle steht im Moment die Arbeit an meinen Projekten still . . .
Heute war mal wieder Roadtripp Zeit, es ging ca. 300 km in Richtung Merzig, zu Dimi und seinem Club, der International Car Assoziation.
Grund des Roadtripps war, dass ich von Dimi einen Überrollkäfig für meinen Rudi gekauft habe. Ja richtig, einen Käfig für einen Colt C50, was ganz seltenes, mir sind mit dem nur 3 Käfige in Deutschland bekannt, einen hat Markus Geiger in seinem grünen Turbocolt, einer war in einem blauen Colt auf den eine Passat Front verpflanzt wurde und eben dieser.
Dieser Käfig war in einem Schlachter drin, den Dimi geholt hatte. Er wollte eigentlich eine ganze Stange Geld für den Käfig haben, aber da wir uns gut kennen und verstehen einigten wir uns auf einen Deal, mit dem wir Beide gut leben können und keiner das Gefühl hat den anderen übers Ohr gehauen zu haben. Es wechselten noch weitere Teile den Besitzer, aber das ist hier nebensächlich.
Die Jungs von ICA haben ein altes Autohaus als Clubheim, wo ihnen u.a. auch 2 Gruben und eine Bühne zu Verfügung stehen. Der absolute Knüller . . . . und das für nen Mietpreis wo man echt neidisch wird!
Die Jungs waren heute alle im Clubheim um ihren Stand für die Tuning Expo in Saarbrücken vorzubereiten:
Leier konnte ich nicht so lange bleiben, weil ich ja auch 3 Stunden wieder zurück fahren musste, ich freue mich schon auf die nächsten Treffen wo Dimi mit oder ohne seinen Leuten aufkreuzt . . . .